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Sanshou
Sanshou ist eine Partnerübungsfolge im Taiji. Eine freie Übersetzung des Begriffs wäre:
"sanfte, friedliche Hände, die zerstreuen/auflösen".
Der Kampfsportaspekt der Taiji-Soloform wird im Sanshou durch den Übungs-partner deutlicher spürbar und die Bewegungsabläufe der Bilder, sowie die eigene Haltung, verständlicher.
Das körperliche Üben mit einem Partner kann uns an wichtige Lebensthemen heranführen.
Wie z. B. Kampf und Nachgeben, Stärke und Schwäche, Wettbewerb. Wir haben die Möglichkeit zu lernen sie zu verstehen, sowie über die langsame und aufmerksame Ausführung der Übung können wir zu Ruhe und Frieden finden.
Qigong
In den letzten Jahren nehmen in Europa die Möglichkeiten stetig zu, Qi Gong zu praktizieren.
Das Wissen stammt aus dem alten China und umfasst auch Jahr-tausende alte Übungen.
Diese Übungen sind wichtige Bestandteile der tradi-tionellen Chinesischen Medizin (TCM).
Das Qi – die Lebensenergie – aktiviert alle Lebensprozesse. Körperliche und seelische Verspannungen behindern den Fluss des Qi. Mithilfe von Entspannungsübungen wird der Körper und Geist zur Ruhe kommen. In diesem Zustand der Entspannung wird mit Übungen aus dem Qi Gong die Lebensenergie aktiviert.
Die Organe werden vitalisiert, Blockaden in den Energiebahnen – Meridianen – werden gelöst und die Selbstheilungskräfte werden gestärkt.
Qigong für Kinder
Geschichten über Tiere, Pflanzen und unsere Umwelt führen die Kinder zum „Nachspielen“ und „Nachfühlen“. Sie erleben die vielen Möglichkeiten, die sie in sich tragen: „Möchtest du lernen, mutig und stark wie ein Tiger, gelassen und kraftvoll wie ein Bär, geschmeidig wie eine Schlange und elegant wie ein Kranich zu sein?“
Die Kinder finden ihren eigenen Standpunkt.
Die Qigong-Übungen steigern die Wahrnehmung, fördern die Zufriedenheit und die innere Ausgeglichenheit.
Taiji Chan
Taiji ist eine alte chinesische Bewegungskunst. Ursprünglich mit viel kämpferisch-em Charakter kann sie aber auch sehr meditativ ausgeführt werden.
Langsame, fließende Bewegungen reichen sich mal mehr spielerisch – mal mehr ausdrucksvoller aneinander.
Dem Taiji Chan sind Ruhe und Energie anzusehen. Man spürt sie und mit jedem Üben nehmen sie zu.
Taiji Chan wirkt sich auf das Herz-Kreislauf- und andere Organsysteme positiv aus. Es entlastet die Wirbelsäule und fördert die Beweglichkeit. Auch die Atmung wird verbessert und die Konzentrationsfähigkeit erhöht.
Yoga
Yoga ist vor über mehreren Jahrtausenden in Indien entstanden.
Im Laufe der Zeit haben sich dann je nach Region verschiedene Yoga-Richtungen entwickelt. Die traditionellste Form des Yoga und deren Lehren vertrat der Lehrer Sri T. Krishnamacharya.
Hauptaspekt des Yoga ist es die eigenen Illusionen und Schwächen zu erkennen und ihnen durch Übung entgegenzuwirken, so dass sie uns nicht aus dem inneren Gleichgewicht bringen.
Aus einer Vielzahl von Körper- und Atemübungen werden nach den Bedürfnis-sen und Voraussetzungen der Teilnehmer die Übungen ausgewählt und schritt-weise aufgebaut.
Die Verbindung von Körper, Atem und Achtsamkeit im Üben ist ein wesentliches Element in der Yogapraxis. Dem bewusst geführten Atem kommt ebenfalls eine besondere Bedeutung zu.
Das Befinden von Körper und Geist wird von dem des Atems beeinflusst.
Pilates
Das etwas andere Figurtraining, bei dem Beckenboden, Bauch und Rücken zu einem Kraftzentrum, dem Powerhouse, aufgebaut werden.
Langsam und konzentriert durchgeführte Übungen, die mit bewusster Atmung einhergehen, bauen eine starke Körpermitte auf, verbessern das Körpergefühl, straffen das Gewebe und beugen Rückenschmerzen vor.
Das Ergebnis ist ein kraftvoller geschmeidiger Körper mit einer ausdrucksvollen Präsenz.
Rückenschule
In diesem Kurs geht es vor allem darum, ein Gefühl für den eigenen Körper zu entwickeln.
Ein besonderer Aspekt liegt darin die Stärken und Schwächen – zu bewegliche Körperabschnitte, schwache Muskulatur und mangelbewegliche Stellen – zu entdecken und ein Programm an die Hand zu bekommen, mit dem jeder in der Lage ist die Schwächen auszugleichen.
Das Programm wird individuell auf Möglichkeiten der Teilnehmer abgestimmt.
Es umfasst rumpfstabilisierende, wie auch mobilisierende und dehnende Übungen, um den gesamten Körper in ein Gleichgewicht der Beweglichkeit und Kraft zu bringen.
Das rückenfreundliche Verhalten im Alltag wird anschaulich eingearbeitet.
Des weiteren bekommen die Teilnehmer einen kleinen Einblick in die verschiedenen Entspannungstechniken.
Die Fähigkeit der Entspannung ist auch bei vielen Wirbelsäulenbeschwerden ein wichtiges Lernziel.
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